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4 Tipps – so erstellst du ein wirklich hilfreiches Notizbuch

Über Notizbücher kann man sich streiten, ob diese noch zeitgerecht sind oder nicht. Denn im Zeitalter der Digitalisierung können Notizen ganz einfach diktiert und im Smartphone festgehalten werden.

Aber egal, für welche Form du dich entscheidest, wichtig ist es in jedem Fall, deine Gedanken festzuhalten.

Nichts wäre schlimmer, als eine gute Idee zu verlieren. Du kennst das bestimmt. Das Gefühl sich nicht mehr an diese umwerfende, grandiose Idee zu erinnern. Was war das nur?

Und da hilft ein herkömmliches Notizbuch enorm.

In diesem Beitrag möchte ich dir meine Strategien aufzeigen, wie du von einem gut srukturierten Notizbuch profitierst.

1. Ein neues Projekt = ein neues Notizbuch

Du kannst alle Ideen, Gedanken und Überlegungen in einem einzigen Notizbuch sammeln. Doch ist es nicht besser, wenn du ein neues Projekt startest, dann auch alle dazugehörigen Notizen in diesem neuen Notizbuch zu sammeln?

Der Vorteil besteht darin, dass alles an einem Platz ist. Also alle Gedanken und Pläne, die zu diesem Projekt gehören, sind auch in diesem einen Notizbuch zu finden.

2. Gliederung des Notizbuches = schnelles Finden

Ja, es gibt unterschiedliche Notizbücher. Große, kleine, flexibel oder fest eingebunden, mit linierten, karierten oder blanken Seiten. Dabei ist es vollkommen deiner Vorliebe überlassen, für welches Notizbuch du dich entscheidest.

Mein Favorit ist ein relativ fest eingebundenes Moleskinebuch, mit Linien und einigen Besonderheiten wie beispielsweise Seitenzahlen. Dadurch kann ich im Buch eine Art Inhaltsverzeichnis anlegen. So sind Notizen schneller zu finden.

3. Kennzeichnen von Einträgen

Es gibt mehrere Arten von Notizen, die du im Notizbuch voneinander unterscheiden solltest. Entsprechend unterschiedliche Kennzeichnungen solltest du vornehmen, um die Notizen leichter zu finden.

In jedem Fall empfehle ich dir, zu jeder Stichwortsammlung das jeweilige Datum zu notieren.

Jeden Eintrag solltest du mit einer Überschrift versehen und diese speziell hervorheben. Beispielsweise unterstreiche ich meine Überschriften mit einer Wellenlinie.

Aufzählungen, Listen, Sammlungen schreibe ich Zeile für Zeile und beginne mit Bindestrichen, Punkten, Dreiecken oder Kästchen zum Abhaken, wenn es sich um Aufgabenlisten handelt.

Aufgaben kennzeichne ich mit einem großen A und einem Kästchen vor der Liste. Dieses wird abgehakt, wenn es erledigt ist.

Recherchen kennzeichne ich mit einem großen R.

Plotideen kennzeichne ich mit einem großen P.

Fragen zum Projekt kennzeichne ich mit einem F.

Informationen bekommen ein großes I.

4. Tägliche Arbeit mit dem Notizbuch

Falls du noch keine Schreibroutine hast, empfehle ich dir, jeden Tag in deinem Notizbuch zu schreiben. Beginne so wie James Altucher mit einer täglichen 10 Ideen-Liste.

Du kannst dein Notizbuch auch dafür nutzen, dir tägliche Schreibaufgaben zu notieren. Tagespläne sind sehr hilfreich, am Ball zu bleiben und vor allem die eigenen gesteckten Ziele zu erreichen. Dafür ist das Notizbuch einfach perfekt.

Jeden Morgen gehst du durch dein Notizbuch und prüfst, welche Punkte noch zu erledigen sind. Offene Rechercheaufgaben oder Abschnitte, die geschrieben werden sollen. Auch Figuren, die ausgearbeitet werden müssen.

Am besten du schreibst am Abend den Plan für den nächsten Tag. Das was du heute nicht geschafft hast. So geht nichts verloren.

Und nicht zu vergessen, nutze Fragetechniken. Stelle Fragen an dich, deine Texte und deine Aufgaben. Diese solltest du im Laufe des Schreibprojektes beantworten.

Weitere Tipps

Was kannst du noch aus deinem Notizbuch machen?
Ich drehe das Notizbuch gern einmal um 90 Grad und schreibe sozusagen auf die letzte Seite, die ja dann quasi ein neuer Beginn ist.

Dorthinein kommen zusätzliche Notizen wie Ideen zu Figuren und deren Namen, aber auch magische Wörter und andere kreative Überlegungen zu dem aktuellen Projekt, wie alternative Anfänge oder Kapitelüberschriften, Arbeitstitel oder Dialogbruchstücke.

Nun wünsche ich dir viel Spaß beim Anlegen eines eigenen Notizbuches. Bleibe dran. Schreiben ist anstrengend, aber es macht unglaublich Spaß.

Deine Kathrin

Über Kathrin Hamann

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